Informationen zur Prozessführung

  • Sehr geehrte Bürger,


    der Gerichtshof steht Ihnen ab sofort in rechtlichen Belangen zur Verfügung.


    Zu unseren Aufgaben gehören Straf- und Zivilprozesse, sowie gerichtliche Vergleiche, Vereinbarungen und Schlichtungen.

    Nicht zu unseren Aufgaben gehören anwaltliche Beratungen oder rechtliche Dienstleistungen.


    Im Strafprozess wird die Anklage durch das Agora Police Department übernommen. Das Gericht wird im entsprechenden Rahmen von Amts wegen aus tätig.

    Hier können sie sich als Beschuldigter durch einen zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Es besteht jedoch keine Pflicht dazu.


    Im Zivilprozess geht es um zivilrechtliche Verfahren. Hier wird das Gericht nur auf Ersuchen tätig.

    Dies können Rechtsansprüche gegen Personen, den Staat Agora oder gegen Unternehmen sein.

    Um einen Zivilprozess führen zu können, muss mindestens ein Verfahrensbeteiligter eine Klage einreichen.

    Mit Zugang dieser Klage bei Gericht wird das entsprechende Verfahren eröffnet und die in der Klage genannten Gegner erhalten eine Kopie der Klageschrift.

    Das Gericht befasst sich in diesem Schritt nicht mit der Rechtmäßigkeit der Klage!


    Die Beklagten haben nun ihrerseits die Möglichkeit, einen Antrag auf Klageabweisung zu stellen oder eine Widerklage einzureichen.

    Das Gericht wird sich im folgenden ein Bild der Situation machen und hierzu auch weitere Unterlagen, Zeugen oder Akten einsehen oder anhören.


    Aufgrund der Aktenlage entscheidet das Gericht. Auf Antrag kann eine mündliche Verhandlung geführt werden.



    Verfahren, die der Gerichtshof abschließt können vom Vorstand des Gerichtshofes auf Antrag geprüft oder neu Verhandelt werden.


    Das Kostenrisiko liegt beim Kläger. Das Gericht kann die Verfahrenskosten auf einzelne Parteien verteilen oder auch der Staatskasse belasten.



    Wenn sie sich an das Gericht wenden wollen, so müssen sie eine Klage einreichen.

    Diese muss folgende Informationen enthalten:


    Name und Anschrift des Klägers;

    Name und Anschrift des oder der Beklagten;

    Grund der Klage;

    Ziel der Klage;

    Streitwert*;

    Eventuelle Anträge*;


    * nur wenn möglich oder sinnvoll.


    Die Klage wird auf Vollständigkeit und Rechtsmäßigkeit geprüft. Rechtsmäßigkeit bedeutet in diesem Fall nur, dass die genannten Anträge, Streitgründe etc rechtmäßig sind und auch entsprechend gesetzliche geregelt sind.

    Sofern das Gericht eine Klage abweist, wird dies mit einer Begründung geschehen. Dabei bleibt das Recht auf eine weitere Klage unberührt.


    Das Gericht teilt ihnen daraufhin alle weiteren Informationen und Schriftstücke des Verfahrens mit.

    Wenn sie sich von einem Anwalt vertreten lassen wollen, so erhält er alle verfahrensabhängigen Dokumente, außer es betrifft sie als Person direkt, zum Beispiel durch eine Vorladung.


    Bitte beachten sie, dass ein Zivilverfahren ein Zeitaufwändiges Verfahren sein kann, welches sich über mehrere Woche erstrecken kann.


    Mit freundlichem Gruß

    Mike Henley

    Vorsitzender Richter am Gerichtshof